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Facebook geht gegen Ad-Schleudern vor

Facebook hat bekanntgegeben, künftig gegen verlinkte Seiten mit zu viel Werbung vorgehen zu wollen. Viele der Links, die Nutzer in ihrem News Feed sehen, beinhalten wenig Informationen, dafür aber störende oder arglistige Werbung. Derartige Inhalte sollen künftig möglichst nicht mehr angezeigt werden.

Dafür hat Facebook nach eigenen Angaben Hunderttausende verlinkte Webseiten kontrolliert und auf störende Werbung hin untersucht. Diejenigen, die zu wenig Inhalte und zu viel Werbung enthielten, wurden identifiziert und in einen Algorithmus eingespeist. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz sollen ähnliche Seiten erkannt und herausgefiltert werden.

Ein Posting, das der Algorithmus als qualitativ schlechte Webseite identifiziert, wird anschließend weniger häufig in den News Feeds der Nutzer angezeigt. Zudem ist es möglich, dass das Posting nicht als Werbeanzeige infrage kommt. Auf diese Weise sollen Facebook-Nutzer mehr informative Postings sehen und weniger Webseiten, die nur auf Werbeeinnahmen aus sind.
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